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Jeder soll im Alter eine Mindestrente erhalten

Eingeladen vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) fanden sich am 08. Juli Vertreter der PIRATEN, der Linken, der SPD und der CDU im Rathaus in Nordhausen ein, um über das Thema “Sichere Rente” zu diskutieren[1]. Auch Grüne und FDP waren eingeladen worden, aber nicht erschienen.

 
Heiko Windisch nahm – nach kurzer Rücksprache mit dem Veranstalter – als örtlicher PIRATEN-Direktkandidat zur Bundestagswahl am Podium teil. Insgesamt waren sechs Piraten der Einladung des DGB gefolgt, so auch Manfred Dott aus Thale (Harz), der für die Burgenland-PIRATEN als Direktkandidat und für Sachsen-Anhalt auf Listenplatz 5 antritt. Durch sein Alter (Jahrgang 1940) ist er voll in die Rententhematik involviert.
 
Für den DGB eröffnete Herr Schüller unter anderem mit den Worten: “Wenn jemand bis 67 arbeiten kann und will, ist dagegen nichts zu sagen, aber in den meisten Berufen ist das völlig unmöglich. Nicht nur auf dem Bau oder in der Pflege hält kaum jemand bis zur Rente durch, auch in anderen Berufen ist die Arbeitsverdichtung inzwischen so groß, daß die Beschäftigten ständig unter Stress stehen”.
 
Danach konnten die Parteivertreter ihre Konzepte vorstellen, unter der Moderation von Thomas Müller von der Thüringer Allgemeinen [6].
 
Manfred Grund, Kandidat der CDU und Mitglied des Bundestags, redete viel, sagte aber wenig. Mindestlöhne sind nach Ansicht von Herrn Grund nicht Sache der Politik, sondern der Tarifpartner; man müsse eben besser verhandeln. Auf den Einwand, die Gesetze der Agenda 2010 machten diese Unterbezahlung erst ermöglich, ging er nicht ein.
 
Ein Pirat fragte gezielt Herrn Grund und Frau Listemann von der SPD, was sie von dem Modell der Piratenpartei halten, ein einheitliches Rentensystem zu schaffen, in das alle Bürger einzahlen [2], [3]. Eine allgemeine Rente nach Schweizer Vorbild hielt Herr Grund wortreich für nicht durchführbar. Die Kandidatin der SPD versuchte abzulenken und versprach, alle Fehler seit Rot-Grün und der Großen Koalition zu berichtigen: “Wir waren blauäugig”, so ihre Stellungnahme zur Rentenpolitik.
 
Die Linke stellte kurz ihr Konzept eines Mindestlohns und einer Altersrente in Höhe von 1050 Euro vor. Das Konzept der Linken ist dem Vorschlag der PIRATEN in Grundzügen sehr ähnlich. Es “sollen alle Erwerbseinkommen in die Rentenversicherung eingehen, also auch die von Selbstständigen, Beamten und Politikern” [4].
 
Am 17.07.2013 veranstaltet die Piratenpartei einen bundesweiten Aktionstag zum Thema Altersarmut [5]. Wir PIRATEN setzen uns für eine nachhaltige Bekämpfung der Altersarmut ein, die direkte Folge der über Jahrzehnte verfehlten Rentenpolitik ist [3].
 
Geschrieben von den Piraten aus Nordhausen und Werningerode
 
Links:
1) Die Ankündigung der Veranstultung auf der Website des DGB: 
2) Rentenpolitik im Grundsatzprogramm der PIRATEN: 
3) und im PIRATEN-Wahlprogramm 2013:
4) Kurzzusammenfassung des Wahlprogramms der Linken, Zitat am Ende des Absatzes “Arbeit und Soziales”:
5) Wikiseite zur Organisation des beundesweiten Altionstages gegen Altersarmut
6) Artikel zur Veranstaltung in der Thüringer Allgemeinen:
Mehr zum Thema Rente der Piratenpartei Deutschland am 17.07.2013 u.a. in Wernigerode auf dem Nikolaiplatz von 10 Uhr bis 18 Uhr
 

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